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Die 10 Gebote der guten Führung

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Die 10 Gebote der guten Führung

und was Menschen von Hunden lernen können.

 von Michaela Knabe, coachdogs® Akademie

 

 

Führungskräfte haben heute ganz andere und vor allem vielfältigere Aufgaben als noch vor einigen Jahren, denn die Haltung, mit der Menschen ihre Arbeit angehen, hat sich verändert. Früher passte sich der Mensch stärker den Gegebenheiten der Wirtschaft an. Heute wollen Menschen einer sinnvollen Arbeit nachgehen und vermehrt das umsetzen, was für sie persönlich bedeutsam ist. 

 

Die 10 Gebote der guten Führung können Menschen wunderbar von Hunden lernen, denn Hunde haben ein hoch komplexes Sozialverhalten: Vertrauen aufbauen, wertschätzend kommunizieren, Aufgaben und Konflikte kompetent lösen und Entscheidungsstärke zeigen. Hunde fordern uns heraus, uns auf uns selbst und unsere natürlichen Fähigkeiten zu besinnen und das eigene Handeln zu reflektieren. Führung beginnt immer mit Selbstführung, denn nur wer sich selbst führen kann, kann auch andere führen.

 

 

1. Bauen Sie Vertrauen auf, indem Sie Vorbild sind

Vertrauen ist die Basis von allem. Was immer Sie sich von Ihren Mitarbeitenden wünschen: Leben Sie es, machen Sie es vor und übernehmen Sie Verantwortung - auch wenn Sie Fehler machen. Als Vorbild schaffen Sie Vertrauen durch natürliche Autorität, Stabilität und Verlässlichkeit. 

 

2. Setzen Sie Wertschätzung vor Wertschöpfung

Führung ist eine Dienstleistung mit dem Ziel, dass Menschen ihre eigenen Stärken erkennen und sinnhaft einbringen können. Wer seine Aufgaben und Rollen in der Organisation kennt und diese gemäß seinen Fähigkeiten und Talenten leben kann, ist motivierter, seinen Beitrag zum gemeinsamen Erfolg leisten. Wertschätzung ist dabei der zentrale Motivationsfaktor. Wertschöpfung ist die Folge.

 

3. Stiften Sie Sinn und erklären Sie, was Sie antreibt

Übernehmen Sie Verantwortung für diejenigen, die den Erfolg eines Unternehmens ausmachen – die Menschen. Erklären Sie, warum Sie selbst die Dinge tun, die Sie tun. Reden Sie dabei nicht nur über Zahlen. Menschen wollen keine Befehlsempfänger sein, sondern streben nach Selbstverwirklichung und wollen selbst Verantwortung übernehmen. Sinnvolles Tun setzt positive Energie frei. Wer Leistung will, muss Sinn bieten.

 

4. Schaffen Sie Strukturen, die Orientierung bieten

Führung hat auch mit Orientierung zu tun. Sich an etwas oder jemandem orientieren zu können, bietet Sicherheit und baut Selbstvertrauen auf. Schaffen Sie Strukturen und Rahmenbedingungen, die Richtung geben und das Gelingen in den Vordergrund stellen – das ist die Basis für mehr Kreativität und nachhaltigen Erfolg.

 

5. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter mitgestalten

Wenn Menschen mitgestalten dürfen, fühlen sie sich verbunden – und Verbundenheit ist ein menschliches Grundbedürfnis. Mitgestaltung fördert sowohl persönliches Wachstum als auch den Zusammenhalt untereinander. Je mehr sich Menschen einbringen und entfalten können, desto besser sind die Leistungen. Erfolg ist das, was folgt.

 

6. Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen

Befehle bellen ist out. Reagieren Sie situativ angemessen, denn Gelassenheit macht souverän. Hierfür braucht es selbstsichere Führungskräfte, die weniger ihren Machtanspruch ausleben möchten, sondern vielmehr verantwortungsvoll und besonnen handeln und die Interessen der Mitarbeitenden im Blick haben. Unter Angst, Druck und Kontrollzwang kann kein Zugehörigkeitsgefühl entstehen.

 

7. Zeigen Sie eine klare Haltung und handeln Sie konsequent

Treffen Sie klare, durchdachte und solide Entscheidungen und handeln Sie danach – immer. Das setzt eine starke innere Haltung voraus. Nur wer zu den getroffenen Entscheidungen steht, fördert Vertrauen und erzeugt Stabilität. Konsequentes Handeln macht Menschen einschätzbar. Inkonsequenz hingegen führt zu Unsicherheit in sozialen Strukturen.

 

8. Kommunizieren Sie transparent und offen

Kommunikation ist DAS Instrument wertvoller und wirksamer Führung. Durch Transparenz und offenen Austausch werden gegenseitiges Verstehen und Vertrauen gefördert. Diese Offenheit führt zu einem konstruktiven Austausch untereinander und motiviert Menschen, ihr Bestes zu geben – auf allen Ebenen. Wer Menschen bewegen will, muss sie berühren. 

 

9. Seien Sie Achtsam für das Wesentliche und präsent im Moment

Was uns im Alltag oft verloren geht ist die Reflexion unseres Handelns. Gerade unter Stress und schwierigen Bedingungen ist Achtsamkeit wichtig, um keine Energie zu verschwenden, Informationen richtig zu filtern und Botschaften klar zu übermitteln. Konzentration, aktives Zuhören und die gründliche Bewertung von Situationen sind unabdingbar. Seien Sie im jeden Moment wirklich präsent.

 

10. Setzen Sie Führungsstärke verantwortungsvoll ein

Wer führt, hat Macht. Stark ist, wer mit dieser Macht sorgsam und verantwortungsbewusst umgeht. Stabile Beziehungen basieren auf einschätzbarem Verhalten untereinander und werden durch Zuverlässigkeit, Kooperation, Empathie, Loyalität und Fairness gesichert und erhalten. Vertrauensvolle Beziehungen führen vom Wollen als Sollen. Und Menschen, die wollen, leisten mehr.

 

 

Sowohl ein Rudel als auch ein Unternehmen sind eine Einheit, in der Kooperation, Fairness, Kreativität, Zusammenhalt und der Einsatz aller Kräfte für das gemeinsame Ziel Vorrang haben. Über Erfolg entscheidet immer die Gesamtleistung. Ein Leittier nimmt seine Führungsrolle sehr ernst und trifft Entscheidungen stets zum Wohlergehen des Rudels. Bedürfnisse werden gegenseitig signalisiert und angeglichen. Eine souveräne Führung, die Richtung gibt, aber dennoch Freiräume lässt und verantwortungsvoll unter Berücksichtigung aller Interessen handelt.

 

 

Weitere Infos zu unserem Angebot für Führungskräfte finden Sie hier:

coachdogs Führungskräftetraining

 

 

Bildquelle: Pexels Foto

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