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Die Krux mit dem Feedback

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Und? Wie war ich?

Die Krux mit dem Feedback.

 

Viele Menschen bitten um ein Feedback, wollen aber gar keine ehrliche Antwort hören. Dieses widersprüchliche Verhalten ist in der Wirtschaft weit verbreitet und steht dem Erreichen von besseren Ergebnissen oft im Weg. Denn wir vergeben uns und unserem Gegenüber damit wertvolle Chancen.

 

Wer andere führen will, muss zuerst sich selbst führen können. Persönliche Weiterentwicklung, Selbstreflexion und das Hinterfragen eigener Denk- und Handlungsmuster gehören daher zum Handwerkszeug einer jeden Führungskraft. Ein ehrliches und regelmäßiges Feedback über die persönliche Wirkung und deren Auswirkungen ist dafür unverzichtbar. Wie wirke ich auf andere? Was bewirke ich mit meinem Verhalten? Wie klar und authentisch kommuniziere ich?

 

Diese immens wichtige Rückmeldung auf das Verhalten einer Führungskraft ist von den eigenen Mitarbeitenden aber oft nur schwer zu bekommen bzw. anzunehmen. Nur Wenige haben den Mut, einem/einer Vorgesetzten ein konstruktives – möglicherweise sogar kritisches – Feedback zu geben. Je höher die Hierarchie, desto ausgeprägter ist dieses Verhalten. Auch bei den Mitarbeitenden selbst steht mangelnde Rückmeldung auf der Liste der Unzufriedenheiten ganz weit oben. Doch wie souverän gehen wir eigentlich mit abweichenden Meinungen um? Haben wir überhaupt die innere Stärke, ein direktes Feedback wertfrei anzunehmen und zu reflektieren?

 

Entscheidend hierbei ist, dass Feedback immer nur so kompetent sein kann, wie derjenige, der es gibt. Kurz gesagt, Feedback ist nur dann gelungen, wenn es bewirkt, was es bewirken soll. Ist dies nicht der Fall, liegt es meist daran, dass die Ziele unklar formuliert sind, dass subjektive Bewertungen als objektive Beobachtungen ausgegeben werden oder auch der Tonfall daneben geht. Erkennen wir irgendwann die Auswirkungen dieses Verhaltens, ist es meist schon zu spät. Eine vormals vertrauensvolle Beziehung ist zerstört, der Mitarbeiter hat (innerlich) gekündigt oder ein wichtiges Gespräch kam erst gar nicht zustande.

  

Wie Feedback gelingt

 

1. Vertrauen führt

Gegenseitiges Vertrauen ist die Basis von allem.

Ohne Vertrauen, echtes Interesse und einen offenen und respektvollen Umgang mit Fehlern gibt es keine gute Feedbackkultur. Je vertrauensvoller die Beziehung, desto wahrscheinlicher ist es, dass in der Folge auch etwas Besseres dabei herauskommt.

 

2. Augen und Ohren auf

Empathie und eine feine Wahrnehmung sind notwendig, um anderen aufmerksam zuzuhören, sie zu verstehen und auf sie eingehen zu können. Ein Sprichwort sagt: wenn du redest, wiederholst du nur, was du eh schon weißt. Wenn du aber zuhörst, kannst du unter Umständen etwas neues lernen. Sehen Sie Feedback daher immer als ein Geschenk für die persönliche Weiterentwicklung.

 

3. Vorbild sein

Was immer Sie sich an Feedback und Veränderung wünschen: leben Sie es und machen Sie es vor.

Voraussetzung dafür ist eine offene, transparente und wertschätzende Kommunikation auf allen Ebenen. Und zwar so, dass alle wissen, was die konkreten Ziele und Erwartungen sind, was künftig anders gemacht werden soll und vor allem wie es getan werden soll.

  

Der Mensch lernt vom Hund

 

Was wollen Sie mit Ihrem Feedback erreichen? Was ist das Ziel? Was wünschen Sie sich von Ihrem Gegenüber? Was soll nach dem Feedback anders sein?

 

Unsere innere Haltung und das, was wir unbewusst über unsere Körpersprache ausdrücken, haben einen sehr viel größeren Einfluss auf unsere Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft als das, was wir sagen. Hunde sind Experten der nonverbalen Kommunikation. Wenn wir unsere Ziele und Wünsche nicht klar formulieren, dann spiegelt uns das der Hund sofort zurück.

 

Hunde zeigen uns ehrlich und unmittelbar, wie wir auf sie – und damit auch auf andere – wirken, ganz ohne Hintergedanken und ohne uns dabei zu be- oder verurteilen. Sie reagieren ebenso intuitiv auf jede unserer Verhaltensänderungen, ohne einen Zusammenhang zum vorherigen Handeln herzustellen. Wir erkennen dann, wie wir mit kleinsten Veränderungen in unserem Verhalten eine ganz neue Wirkung erzielen können.

 

Wenn Kommunikation und Körpersprache eindeutig und stimmig sind, wenn eine Beziehung aufgebaut und Vertrauen hergestellt wurde, dann folgen und kooperieren Hunde gerne. Die Arbeit mit Hunden setzt damit wertvolle Impulse für ein gelebtes und natürliches Miteinander frei. Denn in der Interaktion mit den Hunden lernen wir, Feedback sowohl wertschätzend zu geben als auch wertfrei anzunehmen - auf Basis von gegenseitigem Vertrauen und Respekt.

 

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