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Gemeinsam mehr erreichen

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Teamwork – gemeinsam mehr erreichen

von Michaela Knabe, coachdogs® Akademie

 

Es gibt ein unumstößliches Naturgesetz für Erfolg in allen Lebenslagen: den Menschen. Die Zusammenarbeit mit anderen ist Teil des täglichen Lebens. Es gibt gemeinsame Interessen, Aufgaben und Ziele. Es gibt aber auch Konflikte, die durch Meinungsverschiedenheiten, unterschiedliche Positionen oder ungeklärte Rollen entstehen. Berufliche Projekte basieren meist auf sachlicher Planung und Kalkulation. Die gemeinsame Arbeit im Team wird dann allerdings sehr oft von Emotionen begleitet und beeinflusst.

 

Daher gilt es, zunächst eine Basis für ein gelungenes Miteinander zu schaffen. Voraussetzung dafür, dass sich Menschen mit einem Unternehmen, einer Aufgabe und einem Team identifizieren, ist Verbundenheit. Verbundenheit ist ein menschliches Grundbedürfnis, das dann entsteht, wenn Menschen mitgestalten dürfen. Wenn Menschen das tun, was für sie sinnvoll und bedeutsam ist, entsteht Energie – und durch diese Energie entstehen Zusammenhalt und Kooperation.

 

Was zählt, ist der Mensch

 

Über den Erfolg eines Teams entscheidet immer die Gesamtleistung, jeder einzelne trägt seinen Teil dazu bei. Im Team geht es also um Kooperation und Einsatz aller Kräfte für das gemeinsame Ziel – und dafür braucht es vor allem Leidenschaft, Mut und gegenseitige Wertschätzung.

 

 

Leidenschaft schafft Leistung

 

Leidenschaft ist in Unternehmen und in der Teamarbeit von höchster Wichtigkeit, denn Leidenschaft schafft Leistung. Hierfür ist eine Veränderung von oben nach unten notwendig, denn die Teamarbeit und die Haltung, mit der Menschen ihre Arbeit angehen, haben sich gewandelt. Früher passte sich der Mensch der Wirtschaft an. Heute wollen sich immer mehr Menschen nicht damit abfinden, in einen Rahmen von vermeintlichen Normen gepresst zu werden, der nicht länger ihren persönlichen Bedürfnissen entspricht. Menschen wollen keine Befehlsempfänger sein, sondern streben nach Selbstverwirklichung und möchten selbst Verantwortung übernehmen.

 

„Große Leidenschaften sind wie Naturkräfte. Ob sie nutzen oder schaden, hängt nur von der Richtung ab, die sie nehmen“ (Ludwig Börne)

 

In vielen Unternehmen können Menschen ihre Leidenschaft jedoch nicht dort ausleben, wo sie wichtig wäre oder positive Auswirkungen hätte. Erfolgreiche Teams brauchen leidenschaftliche Menschen, die Zustände – trotz widriger Umstände – zum Besseren gestalten wollen. Menschen, die sich auch mal über Normen hinwegsetzen und mutig ihren ganz persönlichen Weg gehen, um so die Welt für sich und andere zu verändern. Es braucht Menschen, die ihr Gehirn benutzen, anstatt es nur spazieren zu tragen, die sich Gedanken machen, Fragen stellen und ins Handeln kommen. Menschen, die mit Leidenschaft das tun, was für sie wichtig und bedeutsam ist, anstatt im Hamsterrad der unbefriedigten Bedürfnisse auszubrennen.

 

 

Mut tut gut

 

Erfolg ist immer damit verbunden, Entscheidungen zu treffen. Das bedeutet: Möglich ist das, was wir tun. Teamarbeit scheitert in den seltensten Fällen an der Unwissenheit, sondern eher an der Umsetzung und dem nötigen Verständnis für das große Ganze.

 

Hierfür braucht es den Mut zum Handeln, die Komfortzone zu verlassen, Dinge zu überdenken und zu hinterfragen, und dabei auch mal anzuecken und zu polarisieren. Menschen, die anders denken und neue Wege gehen, ecken an, weil sie gegen den Strom der Norm schwimmen – und das hat diese nicht so gern. Doch gerade die mutigen Menschen spiegeln der Welt wider, dass es auch anders geht bzw. anders sein kann, wenn man mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen, die meist mit Entbehrungen einhergehen, leben kann.

 

„Wer Zäune um Menschen baut, bekommt Schafe“ (Förster & Kreuz)

 

Führungskräfte sollten ihre Mitarbeiter daher ermutigen, über den Tellerrand zu schauen und den Schritt heraus aus den künstlich erzeugten Rahmenbedingungen zu wagen, wenn diese mehr dem Schein als dem Sein dienen. Sie sollten ihre Mitarbeiter motivieren, neue Möglichkeiten auszuprobieren und ihnen die Angst nehmen, etwas falsch zu machen, damit sich jeder ein Stück weit mehr zutraut. Erfolgreiche Teams brauchen Menschen, die Profil und Persönlichkeit haben. Menschen, die mitdenken und schlaue Fragen stellen, die sich und ihr Handeln reflektieren, die auf eine konstruktive Art mitwirken und ihr Bestes für einen gemeinsamen Erfolg geben wollen.

 

 

Wertschätzung kommt vor Wertschöpfung

 

Nichts im Leben ist selbstverständlich, deshalb sollte das Zauberwort „Danke“ ein ständiger Begleiter in der täglichen Zusammenarbeit sein. Dabei ist es entscheidend, ein „Danke“ als eine bewusste Geste der Wertschätzung auszusprechen, nicht als automatisierten Akt der Höflichkeit. Einen Mitarbeiter oder Kollegen in seinem Wert aktiv und bewusst zu schätzen und ihm zu danken, ist ein beispielloses Zeichen von Menschlichkeit. Wertschätzung ist das am tiefsten verwurzelte Bedürfnis von uns Menschen – und ein oft sträflich vernachlässigtes.

 

„Führung ist kein Privileg, sondern eine Dienstleistung“ (Bodo Janssen)

 

Unternehmen, die an Wertschätzung gegenüber ihren Mitarbeitern sparen bzw. diese Wertschätzung nicht für nötig halten, haben noch nicht verstanden, wer den Markt der Zukunft bestimmt und was es dazu braucht, diesen zu bedienen. Erfolgreiche Teamarbeit entsteht, wenn Menschen ihre Stärken erkennen und sinnhaft einbringen können. Wer seine Aufgaben und Rollen in der Organisation kennt, diese gemäß seiner Fähigkeiten und Talenten leben kann und dafür wertgeschätzt wird, wird seinen Beitrag zum gemeinsamen Erfolg leisten. Statt Zielvorgaben und Preisschlachten sollten sich viele Unternehmen wieder mehr auf ihr wichtigstes Gut besinnen: den Menschen. Je mehr sich Menschen entfalten können, desto besser sind die Leistungen. Erfolg ist das, was dann folgt.

 

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